Draußen weht ein kalter Wind
Die Zeitung lügt, das weiß doch jedes Kind
Trotzdem kaufst Du Dir ein Morgenblatt
Mal seh'n, wer heut' verloren hat

Jetzt bist Du alt und aufgebraucht
Und über Deinem Gürtel hängt ein schlaffer Bauch
Dein Lächeln hast du längst verschenkt
Und Deine Eitelkeit ist meist gekränkt

Aber lass' doch den alten Mist, das ist doch so egal
Schau nicht mehr zurück, abgestand'nes Bier schmeckt schal
Ja ja ja laß' doch den alten Mist, das ist doch so egal
Schau nicht mehr zurück, abgestand'nes Bier schmeckt schal

Ein Leben kurz, ein Warten lang
Du stellst Dich immer noch hinten an
Bist Du dann endlich vorne dran
Weißt Du nicht mehr, was Du willst

Denkst Du immer noch, das muß so sein
Trinkst Du immer nur den selben Wein
Dein Ofen ist doch seit Jahren kalt
Und ohne Führung hast du keinen Halt

Aber lass' doch den alten Mist

Jetzt endlich wird es Dir zu bunt
Packst Deine Sachen, verschenkst Dein' Hund
Irgendwo im weiten Land
Baust Du wieder neu auf Sand

Und so gehst Du über Berg und Tal
Erleidest jede Menschenqual
Statt Dich mal einfach umzuschauen
Hast Du Angst, es könnt' Dir die Beine weghauen?

Aber laß' doch den alten Mist
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