Stoppuhren kann er nicht leiden,
Flugzeuge wьrde er meiden,
Rennfahrer tun ihm nur leid.
Leuten, die andere scheuchen,
Drдngeln und hetzen und keuchen,
Schenkte er gern seine Zeit.

Er nimmt sich Zeit, den Schiffen zu winken,
Zeit, mit dem Strohhalm zu trinken,
Zeit, fьare den stotternden Mann.
Er nimmt sich Zeit, fьare die Wunder I'm Garten,
Zeit, um genьsslich zu warten auf die verspдtete Bahn.

Nichts hasst er so, wie Gedrдngel!
Er ist der langsamste Engel.
Trotzdem kann er viel erzдhlen.
Er, der Beschьtzer der Schnecken,
Mцchte die Eiligen necken,
Und ihre Uhrn und ihre Uhrn und ihre Uhrn verstelln.
Trдumern und Bummlern und Lahmen sagt er sein:
Ja! Und sein: Amen!
Er streichelt den, der verweilt.
Trцdelnde Kinder entdecken Schдtze an fast allen Ecken.
Nichts findet der, nichts findet der,
Nichts findet, der sich beeilt.

Er nimmt sich Zeit, die Zeit zu verschwenden,
Er liebt die lahmen Enten und jeden Schnellzug, der steht.
Er nimmt sich Zeit von der Brьcke zu spucken
Und lang noch hinterher zu gucken,
Wohin die Reise wohl geht.
Er nimmt sich Zeit fьare die Wunder I'm Garten,
Zeit, um genьsslich zu warten auf die verspдtete Bahn...
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Der Langsame Engel Lyrics

Gerhard Schone – Der Langsame Engel Lyrics