Komm, Schatzi, komm, gib mir dei klane Hand Mir fliagn jetzt ganz weit fuat Dort in des Land, wo wir scho amoi warn Vor unserer Geburt I gschbia scho, wia uns klane Flügln wachsn In die Schläfn drin Dort wirst nie plärrn und jeder hat di gern Und Föhler wern verziehn Frei, vogelfrei Der Himmel dehnt si so unendlich weit Die Menschen san tiaf unt Wir fliagn in alle Zeit und Ewigkeit Und schaun bis auf den Grund Die Mutter hat kan andern Ausweg g'wusst Zum Zruckholn is jetzt z'spät A grosser und a klaner Körper liegn Dort untn in an Bett
Habts ihr a jetzt grad den Schra ghört Oder war des nur der Wind War's a Katz oder a Vogel Oder wart's a klanes Kind
Des war ned in unsrer Näh da Na, des kommt von weit weit her So als wär wer am Ertrinken Tausend Meilen draussd auf'm Meer
Irgendwer da draussen hat grad gschrian Irgendwer da draussen is am Krepiern Irgendwer hat gschrian
Und die Mutter kocht des Nachtmahl Und da Vater haut sein Buam 7.10.54, irgendwer ist damals gschduam
Habts ihr a jetzt grad den Schra ghört Oder merkt's, dass i des bin Aber niemand kann mi schrein hörn Weu der Schrei steckt in mir drin
Irgendwas in mir hat damals gschrian Irgendwas in mir war am Krepiern Irgendwas hat gschrian
Irgendwas in mir wird immer schrein Irgendwas wird nie zufrieden sein Irgendwas muass schrein [ Lyrics from: http://www.lyricsfreak.com/g/georg+danzer/vogelfreider+schrei_20631849.html ]